Erotic Lounge Erotik
Erotic Lounge
 
Softerotik
Erotic Lounge Insider
Erotik 18+
Videoload die Online Videothek

Die Seiten der Erotic Lounge sind ICRA-klassifiziert. Weitere Informationen zu ICRA finden Sie in unserer Hilfe

Models in Motels

Chas Ray Krider "Motel Fetish" (Taschen)
Motels sind keine gastlichen Orte. Es sind Plätze des Unbehagens: In einem Motel ersticht Hitchcock-Bösewicht Norman Bates in der Duschkabine die sexy Blondine. Brad Pitt metzelt sich in "Kalifornia" durch verschiedene Billig-Motels. In einem Motel killt Quentin Tarantino in "From Dusk Till Dawn" eine Geisel. Motels sind die Un-Orte in thrashigen Roadmovies. Freiwillig will man dort nicht übernachten. Nur einer fühlt sich in diesen Schlafstätten wohl wie im heimischen Wohnzimmer: Ray Chas Krider. Für seinen Bildband "Motel Fetish" hat der Amerikaner spärlich bekleidete Models in Szene gesetzt.
Foto-Show "Motel Fetish"
Betty Page auf dem Flokati
Da räkeln sich Frauen im Betty-Page-Look auf Flokati-Teppichen und unter hässlichen Sofas. Andere Damen tragen antike Hüfthalter, Höschen mit Rüschen, High-Heels und verrenken sich akrobatisch. Im Hintergrund flackert der Fernseher. Zusammen mit Stehlampen taucht er das Zimmer in ein grün-gelbliches Licht. Manchmal steht ein Kippen-gefüllter Aschenbecher auf dem Beistelltisch. Auf anderen Aufnahmen schmücken Telefon und halbvolle Whiskey-Gläser die Szene. "Wenn man ein Modell irgendwo platziert, wo man keinen Menschen anzutreffen wagt, unter einem Möbelstück beispielsweise, dann finde ich das irgendwie sexy", sagt Krider.

"Motel Fetish"
Zuweilen wirkt "Motel Fetish" wie ein Werbeprospekt für hässliche Leuchten und schmuddelige 60-Jahre-Möbel. Krider fotografiert mit langen Verschlusszeiten. Die Models müssen deshalb längere Zeit stillsitzen. Ihr Blick ist daher oft starr, die Gesichtzüge sind eingefroren. Eine kühle Atmosphäre. Es ist wahrlich kein Ambiente, in dem man eine Nacht verbringen möchte. Motels sind eben keine gastlichen Orte.
Best of Erotic Art
Erotic Lounge ausgezeichnet: eLINE AWARD 2008 und 2009